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Pandemie, Zitronen und klinische Forschung

Klinische Studien und die Pandemie

Die Corona-Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unseren Wortschatz verändert. „Quarantäne“ „Soziale Distanz“ „Epidemiologe“ und „klinische Studien“ sind Bestandteile unserer Kommunikation geworden. Die Forschung ist damit mehr denn je in den Fokus der allgemeinen Wahrnehmung gerückt. Doch wer etwas genauer hinschaut, hat sicherlich direkt die ersten Fragen auf der Zunge.

Die kfgn führt seit mehr als 20 Jahren klinische Studien durch. In unserer täglichen Arbeit werden wir oft damit konfrontiert, dass die Prüfung neuer Wirkstoffe und Therapien mit vielen negativen Assoziationen und Vorurteilen verbunden ist. In diesem Zuge ist es uns eine Herzensangelegenheit, das steigende Bewusstsein für die Wichtigkeit innovativer Forschung mit Aufklärung und Informationen zu begleiten.

Die Geschichte der Zitrone

Im Jahr 1747 segelte der schottische Arzt James Lind auf der HMS Salisbury von England nach Nordamerika. Während der Reise erkrankten einige Matrosen an Skorbut. Am 20. Mai teilte James Lind die Matrosen in verschiedene Gruppen ein und gab ihnen unterschiedliche Mittelchen: von Meerwasser über Essig oder Kräutermischung bis hin zu Zitronen & Orangen war so einiges dabei. Lediglich bei den Matrosen, die die Zitrusfrüchte erhalten haben, zeigte sich schnell eine Besserung. Und somit ging das Matrosen-Experiment von James Lind in die Geschichte als erste kontrollierte klinische Interventionsstudio ein.

Tag der klinischen Forschung

Bevor ein neues Arzneimittel oder Medizinprodukt für die Behandlung von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden kann, wird deren Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien gründlich geprüft. Doch wie funktionieren eigentlich solche klinischen Studien? Wer kann mitmachen? Welche Rechte haben die Teilnehmenden? Wer entscheidet, ob und wie eine Studie durchgeführt werden darf? Wie werden die Studien während ihrer Durchführung überwacht? Diese und mehr Fragen können Sie am Internationalen Tag der klinischen Studien direkt klären.

Ein Zusammenschluss von Studienzentren, Forschungseinrichtungen und Pharma- und Medizintechnikunternehmen lädt ein zu einer kostenlosen Online-Informationsveranstaltung. Sie erfahren, wie Studien geplant, genehmigt und durchgeführt werden, wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht werden und warum klinische Studien für uns alle unerlässlich sind.

Da der Infotag wegen der Corona-Situation in diesem Jahr nicht in der Urania stattfinden kann, haben wir ihn ins Internet verlagert. Unter www.Klinische-Forschung.org finden Sie allgemeine Informationen zur Klinischen Forschung und Videos, Lesestoff und Bilder rund um das Thema von allen teilnehmenden Partnern.

  • Wann: Live am 20. Mai 2020 von 13 bis 17 Uhr
  • Wo: Online auf www.Klinische-Forschung.org // Livestream auf YouTube
  • Wer: Bayer AG, BIOTRONIK SE & Co. KG, Charité – Universitätsmedizin Berlin, emovis – Studien in Berlin, Europäische Patientenakademie EUPATI, kfgn | Site Operations & Services, Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien – KKS Netzwerk, Parexel International GmbH
  • Was: Die Akteure rund um die Planung und Durchführung klinischer Studien präsentieren sich online mit umfangreichem Informationsmaterial und von 13 bis 17 Uhr im Livestream. Stellen Sie uns Ihre Fragen direkt im Chat.
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Wir sind Spezialist, kompetenter Partner und erfahrener Dienstleister in der Rekrutierung und Durchführung klinischer Prüfungen. Im Auftrag der forschenden Pharmaindustrie führen wir klinische Therapiestudien mit dem Schwerpunkt auf den Phasen Ib – IV durch und halten die dafür notwendigen Services bereit. Zu unseren Auftraggebern gehören pharmazeutische Firmen, Contract Research Organizations (CRO) und Firmen aus den Bereichen Biotechnologie und Medizinprodukte.

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